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Grundsätzlich ja, aber die Problemkreise Gefahren-Potential, Sicherungsverwahrung werden ebenso diskutiert wie die Unfähigkeit, in der Freiheit wieder leben zu können. Deutschland`s längster Häftling Pommerenke ist seit 44 Jahren (Stand 28. Juli 07) in Haft und soll nach allseitiger Auffassung Schwierig-keiten haben, allein in Freiheit leben zu können.
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Ein Mensch, der 17 Jahre im Gefängnis war und davon 12 Jahre in Einzelhaft verbracht hat, findet nach der Entlassung eine völlig andere Aussenwelt vor und hat vieles verlernt. Carl Hau beschreibt in "Lebenslänglich", dass er erst einmal wieder lernen mußte, seinen "Selbstbinder", die Krawatte zu binden. Wer nach 15 Jahren in die Freiheit kommt, muß von vorn anfangen und bedarf der Hilfe von Sozialpäda-gogen. Eine mehrjährige Haft bedeutet, dass die betroffene Person mehrere Jahre lang keine Aufgaben des täglichen Lebens (Einkaufen, Bedienen eines Fahrkartenautomaten, Autofahren) bewältigen mußte und schon mit diesen Problemen zu kämpfen hat. Und natürlich sind auch die sozialen Bedingungen oftmals zerstört.
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