CHECKPOINT-CHARLIE-STIFTUNG Berlin am 15. September 2009 = 19 Uhr: Vortrag RA Blöcker: Carl Hau - Rechtsanwalt, TRechtsprofessor -Mörder? in der Europäischen Akademie Berlin Grunewald +++ Engagement ist gefordert! Wir möchten über die Strafe diskutieren. Gibt es ein Leben ohne Strafe? Was ist Strafe? Wer bestimmt Strafe? Macht Strafe einen besseren oder einen schlechteren Mitmenschen?

Das Leben geht weiter: Hyman Rickover

Hyman Rickover: Der Vater der US-Atom-U-Boote

Lina Hau, geborene Molitor beging 1907 Selbstmord und Carl Hau beendete sein Leben auch durch eigene Hand. Zurück blieb die 1903 geborene Tochter Ruth (1903-1972).

Das Schicksal dieses Kindes wurde von Vormundschaftsgerichten und Waisengesetzen bestimmt. Ruth Masters war ihr neuer Name in den USA. Sie heiratete den aus Polen stammenden Hyman Rickover, dessen Familie jüdischer Herkunft 1905 in die USA emigrierte.



Ein Leitfossil mit Dienstjahren

Hyman Rickover trat 1918 in die US-Navy und diente bis 1982 (!) - d.h. 64 Jahre aktiver Dienst. Er gelangte zu der Überzeugung, dass atomgetriebene U-Boote effektiver eingesetzt werden konnten als herkömmliche U-Boote, welche insbesondere regelmäßig nur kurze Zeit unter Wasser operieren konnten. 1955 lief die USS Nautilus als erstes Atom-U-Boot der Welt vom Stapel.



Platz der Ehre: Arlington Friedhof

Hyman Rickover starb 1986 und wurde auf dem weltbekannten Militärfriedhof Arlington bestattet - zusammen mit seiner 1972 verstorbenen Frau Ruth Masters - der Tochter von Lina und Carl Hau. Geblieben ist der Sohn Robert Rickover, der in Lincoln /Bundesstaat Nebraska lebt und an weiteren Informationen über die Familien Carl Hau und Molitor interessiert ist.




Carl Hau 1881-1926
Informationen gesucht